Mein Lieblingsbild eines Sumatranashorns. Es stellt das scheue und zaghafte Wesen des Tieres perfekt dar. Canon 1D C + Canon 70-200/2.8 L IS USM

The Operatives – Lebensgefährlicher Einsatz für Mensch und Material Teil 3

© Robert Marc Lehmann

Erstaunlicherweise gestaltete sich der Flug von den Philippinen nach Sumatra recht einfach. So etwas bin ich gar nicht gewohnt. Normalerweise verlangt man von mir 250 Dollar für 500g Übergepäck, verliert eines meiner Gepäckstücke oder setzt mich neben einen 250kg Mann, gern auch vor das Öko-Pärchen mit dem antiautoritär erzogenem Kind.

1.Ursprünglicher Regenwald - so muss das sein. Canon 1D C + Canon 24-105/4 L IS USM
Ursprünglicher Regenwald – so muss das sein. Canon 1D C + Canon 24-105/4 L IS USM

Bei vier Flügen nach Südostasien kam mein Koffer jedesmal mit einem Rad weniger auf dem Gepäckband an. Es waren vier Flüge insgesamt und mein Koffer hatte vier Rollen. Nun wurde ich hier und da belächelt, als ich meinen frühsommerhimmelblauen Koffer der von der Form her, weit entfernt an eine Muschel erinnert, hinter mir herziehen musste. Pardon, schleifen musste. Ich wollte eigentlich besonders unauffällig sein. Wenn es nach mir ginge, würde ich nur mit Zarges-Alu-Boxen und Pelicases reisen. Es gibt damit nur ein großes Problem: Jeder weiß sofort, man transportiert etwas Wertvolles und es lohnt sich dieses Gepäckstück verschwinden zu lassen oder zumindest zu öffnen. Meine Gepäckstücke sind schon das ein oder andere Mal verschwunden oder lagen geöffnet auf dem Gepäckband. Mein Herzschlag erhöht sich jedesmal, wenn anstelle der schwarzen Kabelbinder von mir, an den Ösen meiner Transportboxen, auf einmal weiße Kabelbinder zu sehen sind…

1.Brandrodung um Flächen für den Anbau von Palmöl zu gewinnen. Canon 1D C + Canon 24-105/4 L IS USM
1. Brandrodung um Flächen für den Anbau von Palmöl zu gewinnen. Canon 1D C + Canon 24-105/4 L IS USM

Ich empfehle einen unauffälligen Koffer in der Form einer Muschel. Mit vier Rädern. Das beeindruckt weniger Menschen am Gepäckband, aber man kann ja noch mit Dschungel-Tarn-Klamotten auf sich aufmerksam machen, so dass jeder weiß, man ist Naturfotograf. Ich frage mich auch, wann ich endlich mal mit meinem Handgepäck auffliege? Ich transportiere da gut und gern bis zu 40kg bei erlaubten 5-8kg, je nach Airline. Mein Geheimnis bisher: Einfach so tun, als ob der Rucksack nichts wiegt und ihn locker flockig über der Schulter tragen. Die Schmerzen sind egal! Hauptsache ich muss die Ausrüstung nicht mit dem anderen Gepäck einchecken… Das Problem ist: Jedes Jahr kommt mehr Equipment dazu. Langsam sollte ich über einen Assistenten nachdenken! Freiwillige bitte vor!

1.Palmöl-Plantagen fressen sich wie Krebsgeschwüre in den Primär-Regenwald. Canon 1D C + Canon 24-105/4 L IS USM
1. Palmöl-Plantagen fressen sich wie Krebsgeschwüre in den Primär-Regenwald. Canon 1D C + Canon 24-105/4 L IS USM

Ich war nun bei dieser Aktion auf der Suche nach einem Tier, welches ich unbedingt einmal in meinem Leben gesehen haben musste! Eigentlich bin ich nur deswegen zu den Operatives gegangen. Man versprach mir damals, ich werde eines der seltensten Tiere dieses Planeten filmen und fotografieren können. Nun war es endlich soweit! Die Chancen in freier Natur auf ein Sumatra-Nashorn zu treffen sind gleich Null. Deswegen haben wir uns für ein Reservat entschieden. Mit ein wenig Glück könnte ich diesem Tier gleich ganz nah kommen. Ich lehne Zoos, Aquarien und Wildparks generell ab. Artgerechte Haltung existiert nicht und nur in Freiheit lebende Tiere sind auch wirklich Tiere oder verhalten sich zumindest entsprechend. Was ist aber, wenn die Freiheit tatsächlich gefährlicher ist als ein Leben mit Zaun? Ich finde keine Antwort für mich und ich fühle mich auch nicht richtig wohl bei dem Gedanken ein Tier zu fotografieren, welches in seiner Ausprägung eingeschränkt ist.

1.Typisches Bild vom Sumatra-Nashorn;-) Canon 1D C + Canon 70-200/2.8 L IS USM
1. Typisches Bild vom Sumatra-Nashorn;-) Canon 1D C + Canon 70-200/2.8 L IS USM

Das Reservat, welches ich auf Sumatra besucht habe, entspricht zumindest annähernd der Freiheit. Die Nashörner leben im Dschungel und sind dennoch eingezäunt. Im Prinzip genau wie in den großen Parks in Afrika, Indien, usw. Es ist schwer heute noch große Säuger irgendwie ohne Zäune zu fotografieren. Immerhin gibt es keine Garantie das Tier zu sehen, keinen Tourismus und auch kein Mückenmittel, das hilft… Es ist also wie im richtigen Dschungel.

Nach einer stundenlangen Fahrt über Dschungelpisten, kommen wir an einen fast geheimnisvoll wirkenden Ort – mitten im Nirgendwo. Ich sehe bewaffnete Ranger. Geht denn in Sachen Tierschutz gar nichts mehr ohne Waffen?

Ein Mitglied der RPU - Rhino Protection Unit. Waffen können Tiere schützen! Canon 1 DC + Canon 50/1.2
Ein Mitglied der RPU – Rhino Protection Unit. Waffen können Tiere schützen! Canon 1 DC + Canon 50/1.2
Auf Patrouille im dichten Dschungel mit der RPU. Canon 1D C + Canon 16-35/4 + 1x Canon Speedlite 680 EX-RT + Canon Speedlite Transmitter ST-E3
Auf Patrouille im dichten Dschungel mit der RPU. Canon 1D C + Canon 16-35/4 + 1x Canon Speedlite 680 EX-RT + Canon Speedlite Transmitter ST-E3

Wir steigen in einen Jeep und fahren entlang des Zaunes zu einem Tor und einem überdachten Areal. Ich steige aus dem Jeep und blicke völlig aufgeregt und sehr erwartungsvoll durch den Zaun. Momentmal, hier ist kein Zaun, nur ein kleiner Draht, der parallel zum Boden verläuft.  Die Viecher sind doch groß, oder nicht? Großer Säuger = potentiell für den Menschen gefährlich!

Ich fühle mich wie in meinem Lieblingsfilm: Jurassic Park. Die Location passt. Da – ein Knacken im dichten Gestrüpp! Der Ranger sagt mir ich soll mich ducken und auf die Knie gehen. Das passt mir eh, denn ich will das Nashorn auf selber Ebene fotografieren. Ich bin mit meinem Canon 400/2.8 L IS II USM bewaffnet und bereit jederzeit abzudrücken. Blende 4.0, ISO 3.200 (Das Licht war wirklich mies im Dschungel) und AV. AIServo, denn das Tier bewegt sich ja. Die Kamera steht auf Serienbild, man weiß ja nie, vielleicht habe ich nur eine Sekunde. Ich fühle mich wie ein Scharfschütze! Der Schweiß läuft mir von der Stirn ins Auge und vermischt mit Mückenschutz und Sonnencreme ergibt sich eine besonders für Fotografen hervorragende Emulsion die einem fast das Augenlicht nimmt. Egal. Es passiert nichts. Ich spüre wie mir Ameisen am Knie hochkriechen und in eine Richtung in meiner Hose verschwinden, die mir nicht gefällt. Mann ey, man kann keine 5 Meter in der Dschungel schauen. Es ist so dicht bewachsen, wie soll denn da ein Nashorn durch passen?

Ok so also. Der Dschungel teilt sich und ein weibliches voll ausgewachsenes Sumatranashorn trampelt genau auf mich zu. Es ist noch viel schöner als ich es mir immer vorgestellt habe. Das Tier ist voller Schlamm und kommt geradewegs auf mich zu. Ehhhhhhhhh Zaun??? Der Ranger flüstert leise: Nicht bewegen. Das Nashorn steht keine 30 Zentimeter vor mir und schnüffelt am Boden. Es saugt die Luft regelrecht durch die zwei riesigen Nasenlöcher vom Boden weg. Es wirkt als ob es meinen Geruch in sich aufsaugen will. Tja, die 400mm Linse ist nun so ziemlich das schlechteste Objektiv was man sich vorstellen kann. Wo genau ist mein Fisheye? Ich hätte eh nicht abdrücken können. Ich war viel zu fasziniert von dem Anblick dieser Kreatur und dann noch so nah! Näher geht nicht mehr! Wie es riecht und atmet, schnauft. Ich fühle mich wirklich wie in Jurassic Park, als Dr. Alan Grant und Elly Sattler auf den kranken Triceratops treffen. (Für alle nicht Dino-Fans, im Prinzip ein Nashorn-Dinosaurier…) Ich  berühre Wildtiere niemals. Das ist meine Regel. Ich hatte schon unendlich viele Möglichkeiten, alle möglichen Tiere anzufassen. Riesenschildkröten, Orcas, Blauwale, Giraffen, Elefanten, Strauße, etc. Ich habe es jedoch aus Respekt nie getan. Aber ich will dieses Tier unbedingt anfassen! Ich tue es wieder nicht.

Plötzlich ganz nah… Canon 1D C + Canon 16-35/4
Plötzlich ganz nah… Canon 1D C + Canon 16-35/4

Das Nashorn dreht nach etwa einer Minute ab und watschelt vergnügt zurück in den Dschungel. Moment! Eh, ich habe weder ein Foto noch irgendetwas gefilmt. Schade auch. Der Ranger zuckt mit den Schultern und grinst. Ich wechsle schnell das Objektiv auf 16-35mm. Da sehe ich in etwa 30m Entfernung, wie das Nashorn an einem lichten Fleck im Dschungel an irgendwelchen Zweigen nibbelt. Ok. Du willst also spielen? Ich bin ziemlich gut im Objektiv wechseln. Jetzt ist Schluss mit Lustig. Ich klinke ein 70-200/2.8 inkl. 1,4x Konverter ein und drück ab! Ha. Sitzt!

1.Sumatra-Nashorn frisch eingeschlammt. Canon 1D C + Canon 70-200/2.8 L IS USM
Sumatra-Nashorn frisch eingeschlammt. Canon 1D C + Canon 70-200/2.8 L IS USM

Im Laufe der nächsten Tage kann ich noch ein anderes Nashorn, einen jungen Bullen, fotografieren und filmen. Ein Traum wird war! Ich darf sogar bei einer Ultraschall-Untersuchung der Nashorn-Kuh vom ersten Tag dabei sein. Siehe da, sie ist trächtig! Was für eine tolle Nachricht! Es gibt also bald 101 Sumatra-Nashörner weltweit, wenn alles gut geht.

Endlich mal ein gutes Bild vom Nashorn. Es geht doch! Canon 1D C + Canon 70-200/2.8 L IS USM
Endlich mal ein gutes Bild vom Nashorn. Es geht doch! Canon 1D C + Canon 70-200/2.8 L IS USM
Was guckst Du? Canon 1D C + Canon 70-200/2.8 L IS USM
Was guckst Du? Canon 1D C + Canon 70-200/2.8 L IS USM
Jungbulle auf Nahrungssuche. Canon 1D C + Canon 70-200/2.8 L IS USM
Jungbulle auf Nahrungssuche. Canon 1D C + Canon 70-200/2.8 L IS USM
Zufriedener Jungbulle nach der Nahrungsaufnahme. Canon 1D C + Canon 70-200/2.8 L IS USM
Zufriedener Jungbulle nach der Nahrungsaufnahme. Canon 1D C + Canon 70-200/2.8 L IS USM

Ich gehe mit der Rhino-Protection-Unit (RPU) auf Streife durch den Dschungel rund um das Nashorn-Reservat. Was finden wir? Fallen, Spuren von Tigern und anderen Nashörnern. Es ist ein täglicher Kampf um die letzten Nashörner! Wir fragen Zulfi, den leitenden Nashorn-Tierarzt, wie er die Zukunft der Tiere sieht. „Es steht schlecht. Wir geben unser Bestes, aber das ist leider nicht genug…“ Viele von Zulfis Kollegen geben sogar mehr als nur ihr Bestes. Sie gaben im Feuergefecht mit Wilderern ihr Leben. Zulfi bricht in Tränen aus. Eine der schwierigsten Situationen, die ich jemals filmen musste. Aus Respekt möchte ich die Kamera weglegen, aber es sind genau diese Bilder, die Menschen zum umdenken bewegen. Ich entschuldige mich später dafür, aber Zulfi hat volles Verständnis und ich diese sehr bewegende Szene im Kasten.

Der leitende Tierarzt des Nationalparks Zulfi, beim Untersuchen einer Probe von Nashorn-Dung. Canon 1D C + Canon 16-35/4 + 1x Canon Speedlite 680 EX-RT + Canon Speedlite Transmitter ST-E3
Der leitende Tierarzt des Nationalparks Zulfi, beim Untersuchen einer Probe von Nashorn-Dung. Canon 1D C + Canon 16-35/4 + 1x Canon Speedlite 680 EX-RT + Canon Speedlite Transmitter ST-E3
Bilder die bewegen. Zulfi nach der Frage der Zukunft der Nashörner… Canon 1D C + Canon 50/1.2
Bilder die bewegen. Zulfi nach der Frage der Zukunft der Nashörner… Canon 1D C + Canon 50/1.2

Es ist unfassbar, das tatsächlich immer noch Menschen hinter den Hörnern der Tiere her sind. Das Horn ist beim Sumatra-Nashorn winzig (keine 500g!) und besteht wie heute jeder weiß aus dem selben Material wie unsere Haare und Fingernägel: Keratin. Es hat außerdem keine nachweisbare Wirkung gegen Krebs. Die Tiere werden völlig sinnlos abgeschlachtet. Manche Menschen möchten sich auch gern ein Prestige-Objekt in die Villa stellen. Ich habe keinerlei Verständnis dafür. Wir zerschneiden die Stahlseile der Fallen, füllen die Löcher im Dschungel mit Erde.

Tritt-Falle (freigelegt) im Dschungel. Hier sterben Elefanten, Nashörner und Tiger qualvoll über Tage. Canon 1D C + Canon 16-35/4 + 1x Canon Speedlite 680 EX-RT + Canon Speedlite Transmitter ST-E3
Tritt-Falle (freigelegt) im Dschungel. Hier sterben Elefanten, Nashörner und Tiger qualvoll über Tage. Canon 1D C + Canon 16-35/4 + 1x Canon Speedlite 680 EX-RT + Canon Speedlite Transmitter ST-E3
18.Tritt-Falle (freigelegt) im Dschungel. Hier sterben Elefanten, Nashörner und Tiger qualvoll über Tage. Canon 1D C + Canon 16-35/4 + 1x Canon Speedlite 680 EX-RT + Canon Speedlite Transmitter ST-E3
18. Tritt-Falle (freigelegt) im Dschungel. Hier sterben Elefanten, Nashörner und Tiger qualvoll über Tage. Canon 1D C + Canon 16-35/4 + 1x Canon Speedlite 680 EX-RT + Canon Speedlite Transmitter ST-E3

Immerhin tritt hier kein Nashorn, Elefant oder Tiger mehr hinein und verendet qualvoll wegen einem Horn, einem Zahn oder Hoden und Fell.

Die Fallen werden sofort zerstört, die Stellen per GPS markiert und immer wieder kontrolliert. Canon 1D C + Canon 16-35/4 + 1x Canon Speedlite 680 EX-RT + Canon Speedlite Transmitter ST-E3
Die Fallen werden sofort zerstört, die Stellen per GPS markiert und immer wieder kontrolliert. Canon 1D C + Canon 16-35/4 + 1x Canon Speedlite 680 EX-RT + Canon Speedlite Transmitter ST-E3
Objekt der Begierde - Das Horn eines Nashorns. 75.000 Dollar pro Kilo! Canon 1D C + Canon 24-105/4
Objekt der Begierde – Das Horn eines Nashorns. 75.000 Dollar pro Kilo! Canon 1D C + Canon 24-105/4

Ich mache mich schweren Herzens auf den Weg nach Borneo. Schweren Herzens, weil ich weiß, das der Lebensraum diese absolut faszinierenden Kreaturen immer kleiner wird und das die Menschen die um die letzten dieser Art kämpfen, einem Kampf gegenüber stehen, den sie nur verlieren können. Wilderer, Palmöl-Plantagen, vom Menschen gelegte und außer Kontrolle geratene Feuer… All das ist zu groß für die wenigen Idealisten. Ich bewundere ihre Arbeit und bin froh aber auch sehr traurig wenigstens zwei der seltensten Säugetiere auf unserem Planeten noch gesehen haben zu dürfen. Ich hebe ab und sehe riesige Waldbrände und gerodete Flächen…

 

Mein Lieblingsbild eines Sumatranashorns. Es stellt das scheue und zaghafte Wesen des Tieres perfekt dar. Canon 1D C + Canon 70-200/2.8 L IS USM
Mein Lieblingsbild eines Sumatranashorns. Es stellt das scheue und zaghafte Wesen des Tieres perfekt dar. Canon 1D C + Canon 70-200/2.8 L IS USM
Gips-Abdruck einer Tigerspur. Canon 1D C + Canon 16-35/4
Gips-Abdruck einer Tigerspur. Canon 1D C + Canon 16-35/4
Erste-Hilfe-Kasten der Rangerstation: Kopfschmerzmittel. Die Situation der Nashörner bereitet Kopfzerbrechen… Canon 1D C + Canon 24-105/4
Erste-Hilfe-Kasten der Rangerstation: Kopfschmerzmittel. Die Situation der Nashörner bereitet Kopfzerbrechen… Canon 1D C + Canon 24-105/4

 

Expertentipp Dschungelfotografie:

  • Nicht zu oft das Objektiv wechseln. Feuchtigkeit ist ein Killer im Inneren einer Kamera! Außerdem bilden sich auch schon mal Pilze im Inneren eines Objektives. Lieber zwei Kameras dabei haben. Eine mit Weitwinkel und eine mit einem Telezoom. Ich habe gern das 16-35/4 von Canon und das 70-200/2.8 in Kombination.
  • Meine Ausrüstung habe ich immer im Foto-Rucksack verstaut, den ich sehr häufig sauber mache und von Staub, Dreck, Ameisen und allem anderen befreie. Meine Objektive sind in Mikrofaser-Tücher eingeschlagen und im Rucksack befinden sich einige kleine Plastikrohre mit Silikatkügelchen, die sich um die Feuchtigkeit kümmern.
  • Zur Not (Starkregen) habe ich immer eine Duschhaube (aus dem Hotel) für die Kamera dabei und einen Objektiv-Regenschutz. Sicher ist sicher! Auch wenn die Kameras super abgedichtet sind, will ich nichts riskieren.
  • Entfesselt Blitzen! Es ist einfach genial! Die Kamera in der einen Hand und den Blitz in der anderen. Ich liebe es…

In Teil 4 von „The Operatives“ begleiten wir Robert nach Borneo und Indien.

Meeresbiologe, Abenteurer, Fotograf und Kameramann Robert Marc Lehmann schloss sich Anfang 2015 einer Gruppe von Ex-Elitesoldaten und ihrem Teamleader Pete Bethune an, um die Welt ein Stückchen besser zu machen. Pete Bethune ist bekannt als schnellster Mann um die Welt in einem Boot und als Eco-warrior aus der Sendung „WhaleWars“. Bethune formte das härteste Umweltschützer-Team der Welt: „The Operatives“. Das Team trat an, illegalen Wildtier-Handel, Abholzung und illegales Fischen mit Gift und Dynamit in Asien zu bekämpfen.

Robert fotografierte und filmte dabei über und unter Wasser für die gleichnamige US TV-Show „The Operatives“ (Staffel 2). Die Sendung lief bis vor kurzem auf PIVOT, einem US Doku-Kanal und kommt demnächst ins europäische Fernsehen.

Mehr über den National Geographic Fotografen des Jahres 2015 gibt es auf:

www.robertmarclehmann.com

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