Die verschiedensten Grüntöne des Regenwaldes
© K. Winterhoff

Mit Kindern auf Expedition Teil I – Costa Rica als Elternzeit

„Ihr habt was vor?“

Diese Frage stellte man uns nicht nur einmal als wir anfingen unseren Plan und Traum mit anderen Menschen zu teilen. Mit der Geburt unseres zweiten Kindes war klar, dass auch ich als Vater gerne eine Auszeit vom Job nehmen wollte. Diese Zeit wollten wir zum Reisen nutzen. Der Plan war recht schnell gefasst und am Ende war auch das Ziel klar.

Die verschiedensten Grüntöne des Regenwaldes © K. Winterhoff
Die verschiedensten Grüntöne des Regenwaldes © K. Winterhoff

Es sollte 5 Wochen durch Costa Rica gehen – durch, weil wir nicht an einem Ort bleiben würden. Wir wollten uns einen Wagen mieten und mit diesem dieses wunderschöne mittelamerikanische Land bereisen. Vom Norden zum Süden, vom Osten zum Westen.

Dabei muss man ein paar Dinge wissen. Costa Rica ist klein, vergleichbar mit der Fläche Niedersachsens. Costa Rica liegt in den Tropen, dementsprechend sind die Temperaturen dort, besonders in der von uns angepeilten Zeit April, welcher der letzte Monat vor der Regenzeit ist. Costa Rica ist extrem vielfältig, sowohl geographisch als auch von der Artenvielfalt her. Nirgendwo auf der Welt werden so viele neue Arten entdeckt.

Der Himmel über Amsterdam, das letzte was wir für über einen Monat von unserer mitteleuropäischen Heimat sehen würden © K.Winterhoff
Der Himmel über Amsterdam, das letzte was wir für über einen Monat von unserer mitteleuropäischen Heimat sehen würden © K.Winterhoff

Zu guter Letzt ist Costa Rica auch ein stabiles Land, eine Demokratie voller liebenswerter Menschen in Mittelamerika. Umgeben von Militärdiktaturen und unsicheren Regimen ist Costa Rica ein Hort der freiheitlichen Werte und Stabilität in Mittelamerika. Zudem sind die Menschen unglaublich kinderfreundlich, was wir noch zu spüren bekommen sollten.

Ende März war es soweit, wir packten unsere Koffer und flogen von Amsterdam über Madrid direkt nach San Jose der Haupstadt von Costa Rica. Die Flüge gingen überraschend gut, die Kinder schliefen oder schauten Biene Maja (für den Flug waren sämtliche Fernseh- und Mediengrenzen aufgehoben :)).

An dieser Stelle noch einen großen Dank an Maja und Willy, die uns diese Flugreise gut überleben ließen :) © K.Winterhoff
An dieser Stelle noch einen großen Dank an Maja und Willy, die uns diese Flugreise gut überleben ließen 🙂 © K.Winterhoff
Eine Taxifahrt durch Costa Rica ist etwas einzigartiges. Man braucht gute Ortskenntnis, denn Straßennamen sucht man vergebens © K.Winterhoff
Eine Taxifahrt durch Costa Rica ist etwas einzigartiges. Man braucht gute Ortskenntnis, denn Straßennamen sucht man vergebens © K.Winterhoff
Die ersten Vögel, hier eine Tukanart, der Halsbandarassari, ließen nicht lange auf sich warten © K. Winterhoff
Die ersten Vögel, hier eine Tukanart, der Halsbandarassari, ließen nicht lange auf sich warten © K. Winterhoff

Es konnte also los gehen, schnell noch mit einem Taxi in die erste geplante Unterkunft und dann ein paar Tage weiter zum Mietwagenstand, den vorbestellten Wagen abholen. Denn dann würde das Abenteuer erst richtig beginnen.

Regenwald soweit das Auge reicht, das ist Costa Rica! © K. Winterhoff
Regenwald soweit das Auge reicht, das ist Costa Rica! © K. Winterhoff
Ein Familienabenteuer, was wir nicht vergessen werden © K. Winterhoff
Ein Familienabenteuer, was wir nicht vergessen werden © K. Winterhoff

Wir hatten nämlich bewusst nichts geplant. Außer Flug, Mietwagen und die ersten 3 Tage der Unterkunft gab es nichts, was terminlich uns verpflichten würde. Wir mussten von Tag zu Tag schauen…

Eine Reise zwischen Natur... © K. Winterhoff
Eine Reise zwischen Natur… © K. Winterhoff
… und Pampers. Manchmal muss man als Fotograf auch Abstriche machen! © K. Winterhoff

 

Eine junge Familie in den Tropen... © K. Winterhoff
Eine junge Familie in den Tropen… © K. Winterhoff
Kevin Winterhoff

Kevin Winterhoff

Es war mein Vater, der mich zur Fotografie brachte. Im Alter von 13 Jahren kaufte ich mir eine gebrauchte Nikon F50. Sie war mein ganzer Stolz.

Durch die Hilfe vieler anderer Naturfotografen fing ich an, meine Fotografie zu verbessern. Im Alter von 18 Jahren, begann für mich mit der Nikon D200 die digitale Fotografie. Wachsende Kenntnis über die Natur und häufiger Einsatz der Technik führte zu einer deutlichen Verbesserung in meiner Fotografie.
Für mich bietet die Naturfotografie die Möglichkeit kurze Augenblicke voller zerbrechlicher Schönheit zu konservieren und diese anderen näher zu bringen. Mit meinen Naturfotografien versuche ich daher bei anderen eine Begeisterung für die Natur hervorzurufen.
Kevin Winterhoff

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