Alle Beiträge von Jan Piecha

Mein Name ist Jan Piecha (*1990) und ich bin Naturfotograf. Das kommt vermutlich daher, weil ich in einem kleinen Dorf aufgewachsen bin, wo man auch mit extrem viel Mühe der Natur nicht aus dem Weg gehen könnte. Vor vielen Jahren bekam ich von meinen Eltern eine erste Digitalkamera zum Geburtstag, die ich vorzugsweise in der Natur ausprobiert habe. Aus den Versuchen wurde ein Hobby und aus dem Hobby eine Leidenschaft. Besonders gerne fotografiere ich Vögel und Säugetiere, da die Herangehensweise an diese Arten immer wieder aufs Neue spannend ist und auch mal Action geboten wird. Dabei arbeite ich gerne an Geschichten zu Arten oder Gebieten und nicht nur am einzelnen Bild. Obwohl mir die Motive vor der Haustür am liebsten sind, genieße ich es auch komplett neue Gegenden in fernen Ländern zu erschließen. Annähernd jede Art fehlt noch im Archiv und man kann sich ganz von neuem austoben. An den Bildern und Erinnerungen solcher Touren kann ich mich noch Jahre später erfreuen.

~ Und ewig lockt der Nymphenburgpark ~

Seit November 2013 wohne ich wegen meines Studiums im südlichen Bayern. Im damaligen Sommer war ich zum ersten Mal im Nymphenburger Schlosspark in München. Als Dorfkind war ich begeistert, wie wenig Scheu die Enten und Gänse in der Stadt haben und wie einfach sich die Position wechseln lässt. Damals war mir noch nicht bewusst, wie oft mich dieser Park noch in seinen Bann ziehen wird. Weiterlesen

~ Unterwegs auf Bali ~

Im Frühjahr letzten Jahres verbrachte ich mehrere Wochen mit meiner Freundin auf Bali. Die zu Indonesien gehörende Insel liegt mitten im Indischen Ozean und wird durch tropisches Klima geprägt.  Gelandet wird auf dem internationalen Flughafen in Denpasar, der ganz im Süden der Insel liegt. Weiterlesen

Platzhirsche vor der Kamera

Nach den relativ geordneten Fotothemen im Spätsommer, wie zum Beispiel „Leben im Kornfeld“, folgte ein relativ turbulenter Herbst. Die Motive wurden in der Summe weniger, aber dafür nahmen sie an ihrer Qualität zu. Bei dem Titel „Platzhirsche vor der Kamera“ und einem Blogeintrag von einem Naturfotografen, würde man jetzt direkt mit Hirschbildern rechnen. Weiterlesen

~ Ein Morgen im Fotorevier ~

Nach längerer Zeit mit sehr gemischtem Wetter aus Sonne, Wolken und Regenschauern war die Wettervorhersage für dieses Wochenende sehr vielversprechend. Trotz etwas wenig Schlaf in letzter Zeit machte ich mich daher auf den Weg in die Felder. Weiterlesen

~ Leben im Kornfeld ~

Aufgewachsen in einer ländlichen Gegend des östlichen Niedersachsens, war ich mit der Kamera von Anfang an in den Feldern unterwegs. Vor allem Kornfelder haben es mir angetan, weil das reife Getreide den Bildern zu warmen Farben verhilft  und es irgendwie was von Heimat hat. Wenn man sie nicht weiter beachtet, könnte man meinen sie wären leer. Bei genauerem Hinsehen lassen sich aber allerhand Motive darin entdecken. Weiterlesen

Ein Bild entsteht – Die Schleiereule

Eulen üben schon seit Langem eine besondere Faszination auf mich aus. Ihre heimliche Lebensweise, ihr elegantes Auftreten und die Stimmung, die sich an den Abenden bei ihnen ergibt, ist jedes Mal wieder beeindruckend. Eine Eule hatte ich schon länger auf der Wunschliste und jetzt sollte sich eine Chance auftun sie zu erwischen – die Schleiereule. Es kam allerdings mal wieder alles etwas anders als erwartet. Weiterlesen

~ Ein Sommer bei den Füchsen ~

Ein besonders schönes Tier in unserer heimischen Natur ist der Rotfuchs. Er ist sowohl in der Gesellschaft, als auch beim Naturfotografen ein gern gesehenes Motiv und noch dazu ein relativ Kniffliges. Wer nicht in Berlin wohnt, wo die Stadtfüchse die Stars der Parks und Friedhöfe sind, wird einiges an Fleiß investieren müssen, um die hübschen Tiere langfristig zu beobachten. In diesem Blogeintrag soll es darum gehen, wo die scheuen Füchse während des Sommers zu finden sind und wie man sie mit Glück auch vor die Kamera bekommt. Weiterlesen

~ Ein Wochenende im Moor ~

Am vergangenen Wochenende fand in Bad Essen, im westlichen Niedersachsen, die Mitgliederversammlung der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen (GDT) statt. Dort trafen einige von uns jungen Fotografen aufeinander, unter anderem auch mein guter Kumpel Hermann Hirsch, von dem hier auch des Öfteren zu lesen ist. Bei dieser Gelegenheit zieht es uns immer in die Moore nördlich von Osnabrück, weil die Natur dort zu dieser Zeit geradezu explodiert.

Weiterlesen

Der Gänsesäger – Taxi fahren bei Mama

Meine erste Begegnung mit Gänsesägern hatte ich vor über 10 Jahren an der Ostsee. Damals war ich mit meiner ersten Kompaktkamera am Strand unterwegs und knipste die „komisch aussehenden Enten“ einfach mal mit. Nachdem ich Jahre später realisiert hatte was es für eine Chance war Weiterlesen

Unterwasser für den kleinen Geldbeutel

Schon seit meiner Kindheit bin ich gerne am oder im Wasser unterwegs. Zum ersten Mal geschnorchelt bin ich in Spanien, als ich gerade das Schwimmen erlernt hatte. Irgendwann kam dann bei Urlauben in südlicheren Gefilden die Idee auf, dass man die Fische ja mal fotografieren könnte. Weiterlesen