Wildes Auetal – Mit dem EF 400/2.8 L IS III durchs Revier

Ein Gastbeitrag von Marc-André Rehberg

Nach dem Gespräch mit AC-Foto ging es schnell, am ausgemachten Tag klingelte morgens um 7 Uhr der Postbote mit dem Paket. Das Leihobjektiv, Canon EF 400/2.8 L IS USM III war da und die Vorfreude auf die kommenden Tagen mit dem Objektiv im Revier war groß.

Ich hatte mir persönlich viel damit vorgenommen, morgendliche Ansitze im Revier, Pirschgänge und natürlich stand der Besuch bei Familie Dachs auch ganz oben auf dem Plan. Aber es sollte alles ein bisschen anders kommen, das Wetter machte mir ein Strich durch die Rechnung, wie schon die vergangenen Male, wenn ich ein Objektiv zum Testen hatte. Dieses Mal hatte ich statt Regen, pralle Sonne und heiße Temperaturen. Ich habe wohl mit Leih-Equipment nicht so das Glück.

Am ersten Abend stand ein Besuch bei Familie Dachs an, mit gepackten Rucksack ging es zu Fuß in Richtung des kleinen Waldes nahe meines Dorfes, wo sich der Dachsbau befindet. Dort hatte ich diesen Abend aber kein Glück, keine Dachsnase schaute aus den vielen Löchern heraus.

Am nächsten Morgen ging es dann auf Ansitz. Der Wecker klingelte um kurz vor 4 Uhr und es ging unter sternenklarem Himmel in Richtung Westen, an der Aue entlang, zum Ansitz. Ein paar Rehe zogen in großer Entfernung über die Felder und ein Feldhase kam am Ansitz vorbei. Das sollte es auch wieder für diesen Morgen gewesen sein, da schnell wieder die heißen Temperaturen herrschten und das Fotografieren unmöglich machten.

Foto: Feldhase im ersten Morgenlicht- Canon EOS 5D Mark IV + EF 400/2.8 L IS USM III

Beim zweiten morgendlichen Ansitz hatte ich etwas mehr „Jagdglück“. Das selbe Spiel wie am Vortag, um 4 Uhr klingelte der Wecker und es ging raus.

Nach circa 1 Stunde warten, kam plötzlich Bewegung im Unterholz auf. Es war ein Dachs, er kam direkt am Ansitz vorbei. Stets die Nase am Boden auf der Suche nach etwas essbaren.

(Foto: Dachs auf Nahrungssuche – Canon EOS 5D Mark IV + EF 400/2.8 L IS USM III)

Nachdem der Dachs wieder im Unterholz verschwunden war, passierte einige Zeit wieder nichts. Aber das sollte es diesen Morgen noch nicht gewesen sein. Einige Zeit später schnürte der Fuchs an den Feldrändern entlang und kam passend am Ansitz vorbei.

(Foto: Fuchs am Morgen – Canon EOS 5D Mark IV + EF 400/2.8 L IS USM III + 2er tc iii)

Bei der Abendrunde durchs Revier gelang mir dann noch ein Bild von unserem heimischen Rehwild, diese zogen noch spät aus dem Unterholz auf die Felder.

(Foto: Ricke am Abend – Canon EOS 5D Mark IV + EF 400/2.8 L IS USM III)

Am letzten Tag versuchte ich noch mal unser heimisches Muffelwild vor die Linse zu bekommen. Nach langem Suchen traf ich die gesamte Herde beim Äsen auf den am Hang liegenden Feldern vom Tal an.

(Foto: Muffel-Herde – Canon EOS 5D Mark IV + EF 400/2.8 L IS USM III)

Abschließend lässt sich sagen, dass das neue EF 400/2.8 L IS USM III eine Wahnsinns-Linse ist, die Canon entwickelt hat. AF und IS Performance können sich echt sehen lassen und das Handling ist durch das geringe Gewicht ist einfach perfekt! Optisch ist es auf höchstem Niveau und arbeitet mit den Extendern sehr genau.

Auch wenn in den letzten Tage durch die heißen Temperaturen nicht viel fotografisch möglich war, bin ich sehr zufrieden. Es ist Wildlife-Naturfotografie und es macht einfach Spaß, auch wenn man nicht immer mit vollen Speicherkarten nach Hause geht!!

(Foto: Sonnenuntergang – Canon EOS 5D Mark IV + EF 400/2.8 L IS USM III)

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