Alle Beiträge von Jan Piecha

Mein Name ist Jan Piecha (*1990) und ich bin Naturfotograf. Das kommt vermutlich daher, weil ich in einem kleinen Dorf aufgewachsen bin, wo man auch mit extrem viel Mühe der Natur nicht aus dem Weg gehen könnte. Vor vielen Jahren bekam ich von meinen Eltern eine erste Digitalkamera zum Geburtstag, die ich vorzugsweise in der Natur ausprobiert habe. Aus den Versuchen wurde ein Hobby und aus dem Hobby eine Leidenschaft. Besonders gerne fotografiere ich Vögel und Säugetiere, da die Herangehensweise an diese Arten immer wieder aufs Neue spannend ist und auch mal Action geboten wird. Dabei arbeite ich gerne an Geschichten zu Arten oder Gebieten und nicht nur am einzelnen Bild. Obwohl mir die Motive vor der Haustür am liebsten sind, genieße ich es auch komplett neue Gegenden in fernen Ländern zu erschließen. Annähernd jede Art fehlt noch im Archiv und man kann sich ganz von neuem austoben. An den Bildern und Erinnerungen solcher Touren kann ich mich noch Jahre später erfreuen.

Corona und der Garten

In diesem Jahr sind während der Quarantäne ja 14 von 17 Personen der Meinung gewesen, sie müssten ihre Fotoergebnisse zeigen, die irgendwie unter erschwerten Bedingungen in irgendeinem kleinen, räumlich begrenzten Bereich entstanden sind. Ja, auf diese glorreiche und durch ihre Einzigartigkeit kaum zu übertreffende Idee, solche Aufnahmen zu machen, kam auch ich. Auf die Idee, dass diese Idee auch jede andere Person mit einer halbwegs brauchbaren Kamera hatte, bin ich jedoch zunächst nicht gekommen. Weiterlesen

Ein Kilometer Feldweg

Aufgewachsen bin ich im östlichen Niedersachsen in einer Gegend mit geringer Bevölkerungsdichte, die überwiegend durch intensive Landwirtschaft geprägt wird. Jedes Jahr im Frühjahr bei Besuchen in der alten Heimat schmerzt es sehen zu müssen, dass Wiesen einem Acker weichen mussten oder Hecken und Baumgruppen einfach aus der Landschaft verschwinden. Umso wichtiger ist es für mich Weiterlesen

~ Sanfte Riesen ~

Reisen in ferne Länder sind immer aufregend. Sie erweitern den geistigen Horizont, wird aufgeschlossener und toleranter. Neben der sozialen und kulturellen Komponente kann man jedoch auch spektakulären Tierarten begegnen, von denen man noch Jahre später beeindruckt ist. Eine dieser Begegnungen hatte ich in Indonesien, an der Küste einer kleinen Insel, etwas südöstlich von Bali. Weiterlesen

~ Leben im Reisfeld ~

Während einer vierwöchigen Reise durch den Süden von Sri Lanka, verbrachten wir einige Tage im Südosten an einer fantastischen Seenlandschaft. Hierzu gab es bereits den Artikel ~ Trees of Tissa ~. Der kleine Ort lag an einer strategisch günstigen Stelle zwischen drei Nationalparks, zu denen wir mehrere Safaris unternommen haben. In der Regel haben wir uns für Halbtagestouren entschieden und diese auch nicht an jedem Tag, weshalb sich dazwischen Zeit ergab um das Umfeld zu erkunden. Sehr häufig zog es mich dabei in die umliegenden Reisfelder. Weiterlesen

~ Ein Wochenende im Moor ~ Teil III

Nachdem ich von 2010 bis 2013 studienbedingt in Osnabrück gewohnt habe, konnte ich viele der umliegenden Moore etwas besser kennenlernen. Von meinem aktuellen Wohnort ist es für einen Kurztrip immer etwas weit, aber durch recht glückliche Umstände komme ich in regelmäßigen Abständen wieder in der Gegend vorbei. Alle zwei Jahre findet die Mitgliederversammlung der GDT Weiterlesen

~ Trees of Tissa ~

Anfang des Jahres war ich mit meiner kleinen Familie für vier Wochen in Sri Lanka. Meine Freundin hatte sich zu Beginn etwas Zeit an den schönen Stränden der Südküste gewünscht, bevor wir uns im Osten des Landes auf die Suche nach der wilden Seite von Sri Lanka gemacht haben. Im Vorfeld hatte ich meinen Fokus auf die dort angebotenen Safaris in den Nationalparks gesetzt, aber vor Ort gab es noch viel mehr zu entdecken. Weiterlesen

~ Schnee an Ostern ~

An Ostern steht bei mir in der Regel immer ein Besuch bei den Eltern auf den Programm. Es ist immer ein gutes Gefühl wieder in die alte Heimat zu fahren, wo man jeden Baum und jedes Feld kennt. Das Wetter sollte recht unbeständig sein, weshalb ich breit aufgefahren habe um für alle Möglichkeiten irgendwie vorbereitet zu sein. Dann kam jedoch mal wieder alles ganz anders. Weiterlesen

~ Das Schweigen der Lerchen ~

Noch vor einigen Jahrzehnten galt die Haubenlerche als gewöhnlicher Brutvogel in Deutschland. Überall konnte sie an Ortsrändern, Parkplätzen, Schulhöfen oder verwilderten Schuttflächen beobachtet werden. Seit den 1980er Jahren sind die Bestände jedoch drastisch eingebrochen, wodurch sie in Deutschland mittlerweile als „vom Aussterben bedroht“ gilt. Weiterlesen