Schlagwort-Archive: Naturfotografie

Blogbeitrag Brütende Haubentaucher im Müritz-Nationalpark (c) Robert Sommer

Brütende Haubentaucher im Müritz-Nationalpark

Ein Gastbeitrag von Robert Sommer

Wenn ich mit der Kamera unterwegs bin, fotografiere ich meist das, was mir zufällig vor die Linse läuft oder fliegt. Doch weitaus effektiver – und spannender – ist es, sich über einen längeren Zeitraum hinweg einer einzelnen Tierart zu widmen. Nur so lassen sich die vielen unterschiedlichen Verhaltensweisen wirklich beobachten und festhalten.

Konzentriert man sich auf eine Art, sollte man zunächst herausfinden, wo sie vorkommt und an welchen Stellen sich gute Beobachtungsmöglichkeiten bieten. In diesem Jahr habe ich mich für die Haubentaucher entschieden – und im Müritz-Nationalpark findet man sie glücklicherweise beinahe an jeder Ecke. Durch einen wertvollen Tipp konnte ich einen Standort nutzen, an dem ganze zwölf Haubentaucherpaare auf engstem Raum brüteten. Perfekte Bedingungen also für ein solches Vorhaben.

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Dem Verbrechen auf der Spur – True Crime am Wegesrand Schwarzblauer Ölkäfer © Farina Graßmann

Dem Verbrechen auf der Spur – True Crime am Wegesrand

Ein Gastbeitrag von Farina Graßmann

True Crime ist überall. Podcasts, Serien und Bücher erzählen von Mord, Betrug und Täuschung. Doch wer glaubt, solche Geschichten gäbe es nur in der menschlichen Welt, irrt sich gewaltig. Ein Spaziergang durch Wiesen und Wälder genügt – und schon stößt man auf erstaunliche Kriminalfälle. Pflanzen locken ihre Opfer in Fallen, Käferlarven schmuggeln sich als blinde Passagiere in fremde Nester und Schmetterlingsraupen lassen sich von ihren Feinden adoptieren. Die Natur ist voller Geschichten, die es locker mit jedem Crime-Podcast aufnehmen können.

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Ein Frühling bei den Haubentauchern (c) Robert Sommer

Ein Frühling bei den Haubentauchern

Ein Gastbeitrag von Robert Sommer

Als der Frühling in Hamburg Einzug hielt, nutzte ich jede freie Minute, um draußen in der Natur zu sein – ein Glück, dass die Stadt weit mehr Grün und Gewässer bietet, als man es von einer Großstadt erwarten würde. Überall erwachte das Leben, und ich entdeckte zahlreiche Vogelnester. Doch wirklich spannend wurde es erst, als ich ein Nest der Haubentaucher fand. Diese Vögel haben mich schon immer fasziniert. Vor einigen Jahren hatte ich bereits ein Pärchen begleitet, allerdings ohne das Glück, die Küken vor die Linse zu bekommen.

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Winterliche Vogelfotografie auf Öland - Meerstrandläufer (c) Jörg Asmus

Winterliche Vogelfotografie auf Öland – eisige Ruhe, klare Motive und eine neue Kamera von AC-Foto

Ein Gastbeitrag von Jörg Asmus

Vor wenigen Tagen habe ich mir bei AC-Foto eine neue Kamera gekauft. Natürlich wollte ich die neue Ausrüstung nicht nur theoretisch kennenlernen, sondern sie möglichst schnell draußen unter realen Bedingungen ausprobieren. Der perfekte Ort dafür war für mich wieder einmal die Insel Öland in Schweden – mitten im Winter.

Winterliche Vogelfotografie auf Öland - Meerstrandläufer (c) Jörg Asmus

Meerstrandläufer

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(c) Björn Nehrhoff von Holderberg

Objektive für die Waldfotografie

Gastbeitrag von Björn Nehrhoff von Holderberg

Leseprobe aus dem Buch „Outdoor-Fotografie“, veröffentlicht im dpunkt.verlag

Teleobjektive

Das 70–200-mm-Objektiv gilt als das Lieblingsobjektiv vieler Menschen, die sich intensiv der Waldfotografie widmen. Es bietet den großen Vorteil, dass du Dinge, die stören, einfach weglassen kannst, weil du nur einen kleinen Ausschnitt der Szenerie fotografierst. Somit hast du schon mal mehr als das halbe Chaos beseitigt.
Ein weiterer Grund ist, dass es dir mit der langen Brennweite auch deutlich leichter fallen wird, die hellen Flecken oder Löcher in Bereichen zu vermeiden, in denen im Kronendach der Himmel durchscheint. Da diese Stellen einen geringen Bildanteil haben, wird auf die Waldszene und nicht den Himmel belichtet. Das schafft ausgewogene »Waldhallen«, aber auch schnell helle Flecken zwischen den Kronen, welche die Bildharmonie beeinträchtigen.

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Südafrika © Patrick Schönecker

Zwischen Canyon, Fever Trees und Elefantenherden – Unterwegs im Nordosten Südafrikas

Ein Gastbeitrag von Patrick Schönecker

Es ist noch früh am Morgen, als wir am Tag nach unserem langen Flug und der Überlandreise in Richtung Blyde River Canyon endlich die Nationalstraße von Graskop parallel zum Blyde River hinauffahren. Es ist der erste echte Morgen in der Natur Südafrikas. Die Sonne kämpft sich durch eine dichte Wolkendecke, und vereinzelt tropft es. Kein klassischer Empfang im südafrikanischen Frühling – aber das diffuse Licht lässt ein Fotografieren über den ganzen Tag zu, sanft, gleichmäßig und noch gut für Tieraufnahmen. Nur für Landschaften ist es eine eher zurückhaltende Lichtstimmung. Für uns überwiegt die Freude, endlich hier zu sein: in der Weite Afrikas, umgeben vom Geruch nasser Erde und den Klängen des beginnenden Tages.

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Basstölpel - Helgoland (c) Robert Sommer

Hochseeinsel Helgoland – immer eine Reise wert

Ein Gastbeitrag von Robert Sommer

Vor fünf Jahren betrat ich zum ersten Mal Deutschlands einzige Hochseeinsel – Helgoland. Seitdem lässt mich dieser besondere Ort nicht mehr los, und so kehre ich immer wieder gerne zurück. Während ich damals allein reiste, um mich ganz der Naturfotografie zu widmen, begleiteten mich dieses Mal meine Frau und mein kleiner Sohn. Natürlich durfte auch die Kamera nicht fehlen – denn gerade auf Helgoland lässt sich ein Familienurlaub wunderbar mit fotografischen Streifzügen verbinden, ohne dass jemand zu kurz kommt.

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Unterwegs im magischen Eichhörnchenwald – mit der OM-1 Mark II © Jasmin Drescher

Unterwegs im magischen Eichhörnchenwald – mit der OM-1 Mark II

Ein Gastbeitrag von Jasmin Drescher

Bei herbstlich-kühlen Temperaturen, wenn wir Menschen es uns gerne auf dem Sofa gemütlich machen, scheinen bestimmte Tiere noch nicht einmal ans ChilIen zu denken. In dem kleinen Mischwald in Tirol, den ich Anfang Oktober besuchte, sprangen Eichhörnchen quirlig hin und her: Sie verbuddelten Nüsse zwischen grünlich bemoosten Stämmen – mal im Schatten, mal dort, wo die durch Tannenzweige durchschimmernde Sonne ein wenig Licht hingetupft hatte – kletterten zum Vogelhaus, um neugierig nachzusehen, ob bereits Futter aufgefüllt wurde, und sprinteten zwischenzeitlich im Turbotempo wieder in die Kronen der hohen Bäume zurück. Ihr Ziel: Vorräte für den kommenden kalten Winter in den Bergen anzulegen – und mögliche Beobachter über den wahren Aufbewahrungsort dieser Vorräte zu täuschen.

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Island – ein Reisebericht (c) Mario Heller

Ein Paradies für alle Landschaftsfotografen, Island – ein Reisebericht

Ein Gastbeitrag von Mario Heller

Seit seiner ersten Reise 2020 zieht Island den Fotografen Mario Heller in seinen Bann. In wechselndem Licht, zwischen Feuer und Eis, hat er die Insel immer wieder neu entdeckt: im Winter, im Sommer, mit Freunden, mit Familie und allein. In diesem Beitrag erzählt er, wie aus Neugier eine tiefe Verbundenheit wurde und warum Island für ihn längst kein Reiseziel mehr ist, sondern ein Zuhause.

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Gämsen im Dämmerlicht – © Tristan von Keitz

Gämsen im Dämmerlicht – Mit der Canon R5 Mark II und dem RF 200-800 mm

Ein Gastbeitrag von Tristan von Keitz

Vor Kurzem hatte ich die Gelegenheit, ein ganz besonderes Projekt umzusetzen: Gämsen in freier Wildbahn fotografieren – und das zur Dämmerungszeit, wenn das Licht weich, aber auch extrem herausfordernd ist. Mit im Gepäck: die brandneue Canon EOS R5 Mark II und das RF 200-800/6.3-9 IS USM. Und ich sag’s direkt: Diese Kombi hat nicht nur geliefert – sie hat mich umgehauen.

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