Schlagwort-Archive: Naturfotografie

Südafrika © Patrick Schönecker

Zwischen Canyon, Fever Trees und Elefantenherden – Unterwegs im Nordosten Südafrikas

Ein Gastbeitrag von Patrick Schönecker

Es ist noch früh am Morgen, als wir am Tag nach unserem langen Flug und der Überlandreise in Richtung Blyde River Canyon endlich die Nationalstraße von Graskop parallel zum Blyde River hinauffahren. Es ist der erste echte Morgen in der Natur Südafrikas. Die Sonne kämpft sich durch eine dichte Wolkendecke, und vereinzelt tropft es. Kein klassischer Empfang im südafrikanischen Frühling – aber das diffuse Licht lässt ein Fotografieren über den ganzen Tag zu, sanft, gleichmäßig und noch gut für Tieraufnahmen. Nur für Landschaften ist es eine eher zurückhaltende Lichtstimmung. Für uns überwiegt die Freude, endlich hier zu sein: in der Weite Afrikas, umgeben vom Geruch nasser Erde und den Klängen des beginnenden Tages.

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Basstölpel - Helgoland (c) Robert Sommer

Hochseeinsel Helgoland – immer eine Reise wert

Ein Gastbeitrag von Robert Sommer

Vor fünf Jahren betrat ich zum ersten Mal Deutschlands einzige Hochseeinsel – Helgoland. Seitdem lässt mich dieser besondere Ort nicht mehr los, und so kehre ich immer wieder gerne zurück. Während ich damals allein reiste, um mich ganz der Naturfotografie zu widmen, begleiteten mich dieses Mal meine Frau und mein kleiner Sohn. Natürlich durfte auch die Kamera nicht fehlen – denn gerade auf Helgoland lässt sich ein Familienurlaub wunderbar mit fotografischen Streifzügen verbinden, ohne dass jemand zu kurz kommt.

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Unterwegs im magischen Eichhörnchenwald – mit der OM-1 Mark II © Jasmin Drescher

Unterwegs im magischen Eichhörnchenwald – mit der OM-1 Mark II

Ein Gastbeitrag von Jasmin Drescher

Bei herbstlich-kühlen Temperaturen, wenn wir Menschen es uns gerne auf dem Sofa gemütlich machen, scheinen bestimmte Tiere noch nicht einmal ans ChilIen zu denken. In dem kleinen Mischwald in Tirol, den ich Anfang Oktober besuchte, sprangen Eichhörnchen quirlig hin und her: Sie verbuddelten Nüsse zwischen grünlich bemoosten Stämmen – mal im Schatten, mal dort, wo die durch Tannenzweige durchschimmernde Sonne ein wenig Licht hingetupft hatte – kletterten zum Vogelhaus, um neugierig nachzusehen, ob bereits Futter aufgefüllt wurde, und sprinteten zwischenzeitlich im Turbotempo wieder in die Kronen der hohen Bäume zurück. Ihr Ziel: Vorräte für den kommenden kalten Winter in den Bergen anzulegen – und mögliche Beobachter über den wahren Aufbewahrungsort dieser Vorräte zu täuschen.

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Island – ein Reisebericht (c) Mario Heller

Ein Paradies für alle Landschaftsfotografen, Island – ein Reisebericht

Ein Gastbeitrag von Mario Heller

Seit seiner ersten Reise 2020 zieht Island den Fotografen Mario Heller in seinen Bann. In wechselndem Licht, zwischen Feuer und Eis, hat er die Insel immer wieder neu entdeckt: im Winter, im Sommer, mit Freunden, mit Familie und allein. In diesem Beitrag erzählt er, wie aus Neugier eine tiefe Verbundenheit wurde und warum Island für ihn längst kein Reiseziel mehr ist, sondern ein Zuhause.

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Gämsen im Dämmerlicht – © Tristan von Keitz

Gämsen im Dämmerlicht – Mit der Canon R5 Mark II und dem RF 200-800 mm

Ein Gastbeitrag von Tristan von Keitz

Vor Kurzem hatte ich die Gelegenheit, ein ganz besonderes Projekt umzusetzen: Gämsen in freier Wildbahn fotografieren – und das zur Dämmerungszeit, wenn das Licht weich, aber auch extrem herausfordernd ist. Mit im Gepäck: die brandneue Canon EOS R5 Mark II und das RF 200-800/6.3-9 IS USM. Und ich sag’s direkt: Diese Kombi hat nicht nur geliefert – sie hat mich umgehauen.

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Flüchtiges Lichtspiel (c) Sandra Westermann

Flüchtiges Lichtspiel

Ein Gastbeitrag von Sandra Westermann

Leseprobe aus dem Buch „Kreative Naturfotografie“, veröffentlicht im dpunkt.verlag

Ich mag es, im Chaos des Waldes unter Einbeziehung der natürlichen Lichtverhältnisse minimalistische Bildkompositionen zu finden, um auf diese Weise eine gewisse Ruhe zu erzeugen, Bilder auf das Wesentliche zu reduzieren und dadurch den Wald auf eine andere Weise darzustellen, als man es gewohnt ist.

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Dachse fotografieren mit dem Canon RF 400/2.8 L IS USM © Angelika

Dachse fotografieren mit dem Canon RF 400/2.8 L IS USM

Ein Gastbeitrag von Angelika

In einem dunklen, dunklen Wald in einem dunklen, dunklen Bau wohnt ganz heimlich, still und leise ein Tier, das nur wenige Menschen zu Gesicht bekommen: die Rede ist vom Dachs.

Dachse leben bevorzugt in Laub-und Mischwäldern und sind dämmerungs- bzw. nachtaktiv. Und genau das macht es für uns Wildtierfotografen so schwer sie mit ausreichend Licht fotografieren zu können.

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Mit dem Canon RF 1200 mm durchs Wilde Auetal (c) Marc Rehberg

Mit dem Canon RF 1200 mm durchs Wilde Auetal

Ein Bericht & Kurztest von Marc Rehberg

Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt … Dieses Sprichwort trifft in der Wildlife-Tierfotografie zu 100 Prozent zu!

Ursprünglich hatte ich geplant, das Canon RF 1200 mm 1/8.0 L IS USM zu leihen, um junge Uhus zu fotografieren. Für ein solches Vorhaben benötigt man ein lichtstarkes Supertele mit enormer Brennweite – genau das bietet das RF 1200 mm! Mit diesem Gedanken im Hinterkopf machte ich mich auf den Weg und verbrachte vier Tage im wilden Auetal, um das Objektiv auf Herz und Nieren zu testen.

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Den Kranichen auf der Spur (c) Robert Sommer

Den Kranichen auf der Spur – Beringung von Jungvögeln an der Müritz

Ein Gastbeitrag von Robert Sommer

In diesem Blogbeitrag dreht sich alles um den Vogel des Glücks – den Kranich. Diese beeindruckenden Großvögel ziehen Jahr für Jahr zahlreiche Naturfreunde in ihren Bann, wenn sie während des Vogelzugs in Zehntausenden über Deutschland hinwegziehen. Es gibt einige besondere Hotspots, an denen man sie in großen Schwärmen beobachten kann, wenn sie am Abend zu ihren Schlafplätzen fliegen. Zu diesen Orten zählen beispielsweise der Darß, Linum oder auch der Müritz-Nationalpark. Auch mich faszinieren diese Vögel immer wieder aufs Neue.

Doch auch wenn die Kraniche so groß sind und während des Vogelzuges in so hoher Anzahl auftauchen, so sind sie äußerst scheu und wachsam. Diese Vorsicht ist ein wichtiger Schutzmechanismus, der ihnen bei der Aufzucht ihrer Jungvögel zugutekommt.

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Kann die Vogelfotografie der Wissenschaft nutzen? (c) Jörg Asmus

Kann die Vogelfotografie der Wissenschaft nutzen? (Teil 2)

Ein Gastbeitrag von Jörg Asmus

Gleich zu Beginn dieses Beitrags könnte diese Frage eindeutig mit einem „Ja“ beantwortet werden! Allerdings auch nur dann, wenn die Wissenschaft von relevanten Fotografien überhaupt Kenntnis erlangt.

In Teil 1 hat Jörg uns bereits drei Beispiele präsentiert, in der die Vogelfotografie der Wissenschaft von Nutzen sein konnte. In diesem Beitrag beschäftigen wir uns mit weiteren Beispielen.

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